Wie geht denn spirituelles Business-Coaching?



Nach dem Blog-Beitrag von letzter Woche, in dem ich darüber schrieb, dass Coaching nicht allein Führungskräften vorbehalten sein sollte, sondern für jeden Menschen mit Problemen am Arbeitsplatz eine Option ist, bekam ich ein paar Fragen. Die drehten sich vor allem darum, ob und wie ich denn als „spirituelle“ Coach auch in Business-Angelegenheiten arbeiten kann. Danke für Eure Fragen! Ich gehe sehr gerne darauf ein.


Zunächst einmal: Ich nehme jedes Thema, mit dem meine Klienten kommen, wie es ist. Ich sehe alles immer unter ganzheitlich-energetischen Aspekten. Insofern spielt es für meine Arbeit keine Rolle, ob jemand mit seinem Partner Kommunikationsprobleme hat oder mit seinem Chef. Ob jemand sich von seiner Mutter zurückgesetzt fühlt oder von seinen Kollegen. Ob jemand denkt, er wird immer übergangen – oder ob jemand sich mit dem Thema an mich wendet, es wäre mal Zeit für eine Beförderung und warum er denn nie zum Zug komme?


Und: Die Tools, mit denen ich arbeite, passe ich grundsätzlich an meine Klienten an. Einem sehr nüchternen Menschen werde ich nicht gleich mit einer energetischen Ausgleichsarbeit kommen – die Wahrscheinlichkeit allerdings ist sehr hoch, dass er am Ende des Prozesses, wenn er Vertrauen in mich und meine Art zu arbeiten gefasst hat, dafür offen sein wird.


Wahr ist: Im Business-Kontext kommen bei mir schon eher andere Tools im Coaching-Prozess zum Einsatz als im Nicht-Business-Kontext. Mit welchen Methoden arbeite ich?


NLP zum Beispiel. NLP als Coaching-Methode ist zumindest in Business-Kreisen nicht unbekannt.

Einige NLP-Formate lassen sich wiederum sehr gut mit der „Welle“ von Matrix Quantenheilung verbinden. Blockaden, die der Klient wahrnimmt, können damit auf der Stelle transformiert werden. Das ist schon eine echt coole Kombination, Matrix und NLP!


Auch die Systemische Arbeit ist natürlich hervorragend geeignet, um Dinge sprichwörtlich ans Licht zu bringen. Im Gegensatz zu großen Aufstellungen, die ich mit einem einzelnen Menschen naturgemäß nicht durchführen kann, arbeite ich hier mit kleinen Figürchen, die auf dem Tisch ihren Platz vom Klienten zugewiesen bekommen. Das ist schon ziemlich aufschlussreich und führt nicht selten beim Klienten zu einem echten Aha!-Erlebnis!


Die Systemische Arbeit ist super geeignet, um Kommunikations-Probleme innerhalb eines Teams, einer Abteilung oder eines Unternehmens sichtbar zu machen. Allein, wie die einzelnen Mitglieder angeordnet werden, sagt schon viel aus darüber, wer mit wem kann und wer wen ignoriert und welche bis dato „unsichtbaren“ Barrieren wo liegen.



Geht es um ein Problem mit einem Menschen oder einem Team, dann kann es auch passieren, dass ich in die entsprechende Rolle schlüpfe. Ich spüre mich also energetisch in diesen Menschen oder das Team ein und berichte meinem Klienten, was ich wahrnehme. Das ist immer sehr lustig, weil die Frage: „Woher weißt du das?“ doch recht oft gestellt wird. Oder ich stelle mich als „das Problem“ oder "die Lösung" – auch das ist oftmals sehr aufschlussreich für meinen Klienten.


Wenn ich NLP-Formate mit systemischer Aufstellungsarbeit verbinde, dann lassen sich sehr gut mögliche Veränderungswege darstellen: Der Klient fühlt zum Beispiel den Unterschied zwischen „Hier und Jetzt“ und „Zukunft I“ oder „Zukunft II“. Indem ich ihn zwei verschiedene mögliche Wege – die ich auf dem Fußboden ausgelegt habe - gehen lasse, spürt er sehr schnell durch unmittelbare körperliche Reaktionen, welcher Weg ihm mehr behagt. Wo er sich sicherer fühlt. Standfester. Wo er besser durchatmen kann. Wie auch immer die Reaktion ausfällt – irgendeine Reaktion erfolgt in der Regel immer.


Darüber hinaus gibt es Elemente aus dem Ressourcen-orientierten Coaching, die von Menschen im Business-Coaching-Kontext problemlos akzeptiert werden. Oder aus der Kurzzeit-Therapie.

Ich hoffe, ich konnte damit die Fragen beantworten.


Hinzufügen möchte ich gerne noch: Kein Coaching-Element ist „frei von Energien“. Jedes legt auf seine ganz spezielle Art Dinge offen. Menschen verstehen das an sich recht schnell – und wenn ich dann im 2. oder 3. Treffen frage, ob ich nochmal was anderes mit ihnen ausprobieren dürfte – nun, da hat noch niemand bisher nein gesagt!


Mir ging es in den letzten beiden Beiträgen vor allem darum, dich zu ermutigen, Coaching für dich in Anspruch zu nehmen. Egal, was dich in deinem Leben beschäftigt! Warte nicht, bis sich „die Dinge“ von alleine regeln. Das tun sie meist nicht!


Warum länger als notwendig unter einer für dich misslichen Situation leiden? Warum willst du dich weiter mit etwas belasten, wenn es eine gute Chance gibt, das Thema zu deiner Zufriedenheit zu lösen? Coaching besteht ja nicht darin, dir einen anderen Job anzupreisen oder dich in die Selbstständigkeit zu zwingen (das kann natürlich auch mal angeraten sein). Nichts passiert, was du, was dein Gesamt-System nicht möchte! Aber die Arbeit zeigt dir deinen Anteil an dem, was ist, und zeigt dir auch Lösungsmöglichkeiten auf. Alles klar?


Bitte stell mir deine Fragen gerne per Mail oder ruf mich an, wenn du noch etwas brauchst, bevor du dich für ein Coaching bei mir entscheidest. Nutze meinen online-Buchungskalender oder sag mir, wann du gut zu erreichen bist und wir klären bereits im Vorfeld, was machbar ist.


Das Leben ist zu kurz, um zu leiden, wenn es sich vermeiden lässt, meinst du nicht auch?


Mein Motto: Coaching für alle, nicht nur für Sportler und Führungskräfte. Glaub mir: Die wissen haargenau, warum sie sich coachen lassen!


Ich freu mich auf dich!


Licht & Liebe, Corinna


Danke wie immer an Pixabay und Canva für die hier verwendeten Fotos.

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© 2020 Corinna Agrusow-Randt

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