So machst du aus einem Wunsch ein Ziel!



Fragst du dich manchmal , ob Coaching auch mal was für dich wäre? Wann und in welcher Situation braucht man überhaupt einen Coach? Reicht es nicht, mit Freunden über seine Wünsche und Probleme zu sprechen?


Darüber möchte ich heute schreiben, denn die Antworten auf diese Fragen haben grundsätzlich auch etwas damit zu tun, wie wir mit dem Wunsch nach Veränderungen im allgemeinen umgehen. Ein höchst aktuelles Thema zur Zeit, denn alle Jahre wieder ... zu Beginn eines Jahres profitieren viele Branchen von den Vorsätzen vieler Menschen. Nicht nur Berater, Heilpraktiker, Selbsthilfe-Buch-Autoren oder Sportstudios und Abnehm-Spezialisten. Doch meist halten die Veränderungsabsichten der Klienten nicht lange vor. Und schnell hat einen der Alltag wieder. Manchmal beschleicht uns dabei ein leicht schlechtes Gewissen, das wir aber problemlos schaffen zu ignorieren. Das kennt doch fast jede/r, aber warum ist das so?


1. Weil unser Wunsch nach Veränderung mehr als diffus ist. Wir sind nicht wirklich klar, was wir wie genau wollen - und erst recht machen wir uns keine Gedanken darüber, wie hoch der Preis dafür sein wird (Zeit, Energie, Geld ...).


2. Weil in uns verschiedene Anteile wirken, die uns durchaus in unterschiedliche Richtungen ziehen wollen. Das ist uns aber oft überhaupt nicht bewusst.


Unser inneres Dilemma spiegeln diese beiden Titel aus dem Spiegel-Verlag sehr gut wider: Einerseits klingen Veränderungen ja erstmal super! Wer würde nicht gerne was in seinem Leben verändern?


Andererseits ist in uns natürlich auch der Wunsch, einfach sein zu dürfen und uns den Mühen eines Veränderungsprozesses nicht stellen zu müssen.


Erwachsene verhalten sich dabei oft wie Kinder an Weihnachten. Wünschen, ja wünschen ist fein. Und einfach. Ich wünsch mir was - und irgendwie soll das, was ich mir wünsche, von Himmel fallen, vom Weihnachtsmann unter den Baum gelegt werden oder vom Leben einfach so als Geschenk zu unseren Füßen gelegt werden. Dass es so nicht funktioniert, sollte man schon als Kind irgendwann gelernt haben.


"Ein Ziel ist ein Wunsch mit Datum versehen!" Was nichts anderes heißt, als dass ich selbst die Verantwortung für die Realisierung meines Wunsches übernehme. Wenn ein Wunsch allerdings irgendwie an ein bestimmtes Verhalten anderer Menschen gekoppelt ist ("Ich wünsche mir, mein Mann/Kind/Vater würde dies und das tun bzw. nicht tun."), muss man ihn gleich loslassen. Das hat mit wünschen nix mehr zu tun, sondern mit Manipulation.

Also 3. Ich muss aus einem Wunsch ein Ziel machen.


4. 1 Ziel! Arbeite nur einem einzigen Ziel.

Profi-Ziel-Erreicher können sich mehrere vornehmen. Aber die meisten Menschen sind mit dem Verfolgen eines Ziels schon mehr als gut beschäftigt. Die Gefahr, dass man die Lust verliert, ist ungleich höher, wenn man gleich mehrere Ziele ins Visier genommen hat.


5. Die meisten Menschen überschätzen, was in einer Woche erledigt werden kann. Sie unterschätzen dagegen was in einem Jahr erledigt werden könnte.

Also: Nimm dir Zeit für (d)ein Ziel! Unterteile dein Ziel in Zwischenziele (am besten quartalsweise), brich sie runter in Maßnahmen, für die du einen großzügigen Zeitplan erstellst. Und egal, was dann genau am Ende des Jahres herausgekommen sein wird: Freu dich daran! Du wirst an diesem Prozess bereits gewachsen sein. Gerade hier gilt: Der Weg ist das Ziel. Du wirst besser verstehen, was DU WIRKLICH willst. Und sei sicher: Der nächste Wunsch nach Veränderung steht dann bestimmt schon wieder vor der Tür. So sind wir Menschen nun mal. Alles gut.


6. Nicht umsonst heißt es, Erfolg hat drei Buchstaben: TUN. Das, was auf meinen Maßnahmen- und Zeit-Plan steht, sollte ich auch konsequent angehen. Niemand anders wird es für mich tun.


7. Die meisten von uns überschätzen ihre Willenskraft.

Und unterschätzen die Macht unserer Gewohnheiten. Die wenigsten Menschen haben einen Plan, wie sie schlechte Gewohnheiten ablegen können. Das geht schon, natürlich, braucht aber auch Geduld und Konsequenz.


8. Ja, such dir professionelle Unterstützung, wenn du nicht weiterkommst! Manchmal sind innere Blockaden so stark, dass man sie nicht allein weg bekommt. Manchmal liegen Verbote auf unseren Seelen. Manchmal haben wir uns durch alte Gelübde oder Versprechen an etwas energetisch gebunden, was nun gar nicht zu dem passt, was wir vorhaben. In einem solchen Fall hilft dann auch kein Gespräch mit Freunden mehr!


Übrigens: Aus eigener Erfahrung und der vieler Klienten weiß ich, dass gerade die eigene Familie und der engere Freundeskreis sich nicht besonders unterstützend verhält, wenn eine/r etwas verändern will. Sie haben Angst, dich zu verlieren. Auch das ist menschlich.


Such dir also jemand, der dich professionell auf deinem Weg begleitet und dir dabei hilft, energetische Steine aus dem Weg zu räumen. Gerne bin ich deine unterstützende "Aus-dem-Weg-Räumerin" für dein gelingendes 2020!


Licht + Liebe, Corinna


Vielen Dank an Pixabay für das Titelfoto













0 Ansichten

© 2020 Corinna Agrusow-Randt

  • Facebook
  • Instagram