So arbeite ich als Coach mit mir selbst



Eine interessierte Blog-Leserin hat sich gemeldet (danke dafür, liebe Claudia) und mir die Frage gestellt: „Kannst du eigentlich mit dir selbst arbeiten? Geht das überhaupt? Und: Wie machst du das?“


Ja, das geht! Ich arbeite seit fast 20 Jahren als Coach. Da sollte man schon in der Lage sein, ein differenziertes Verhältnis zu sich selbst zu haben, um auch an eigenen Themen arbeiten zu können. Natürlich habe auch ich meine drei Coaches/spirituelle Lehrer, an die ich mich je nach Thema wenden kann, was sehr beruhigend ist.


Nicht alle Themen funktionieren in der Arbeit mit sich selbst gleich gut, das ist klar. Was aber aus meiner Erfahrung hervorragend funktioniert, ist die Arbeit mit überholten Glaubenssätzen. Dafür habe ich wunderbare Tools zur Hand, die in meiner persönlichen Mischung zum Einsatz kommen. Die aus meiner Sicht besten "Methoden" gebe ich ja auch sehr gerne an meine Klienten weiter. Wie zum Beispiel Meditation, Matrix Quantenheilung und die Mentalmethode BSFF.


Denn: Meine Vision ist tatsächlich, dass jeder Mensch über einige Tools verfügen sollte, mit denen er sich

  • a) selbst helfen kann, um

  • b) unabhängig von Gedanken und Gefühlen agieren und

  • c) unabhängig von Dritten seinen Energielevel bei Bedarf erhöhen kann


Also, wie geh ich im Einzelnen vor?


Zunächst einmal gibt es in meinem System ein Gefühl von Unwohlsein, Stress, Überforderung, etwas in der Art, das mich stört und das ich loswerden will. Das Gefühl hängt jetzt auch nicht damit zusammen, dass ich zum Zahnarzt muss oder seit Stunden im Stau stehe (was aktuell ja eher nicht der Fall ist).


Ich setze mich also ruhig hin, meistens meditiere ich noch eine Weile und beauftrage dabei mein System, mir bei der bevorstehenden mental-emotionalen Arbeit zu helfen, bevor ich mit der „eigentlichen“ Arbeit anfange. Die erste Frage, die ich mir dann stelle, lautet: Was fühle ich genau?


Nehmen wir an, es wäre ein Gefühl von Überforderung. Ich spüre nach, wo genau sich das Gefühl in meinem Körper bereits breit gemacht hat. Ich spüre das ungute Gefühl z.B. als Enge im Brustraum. Das ist meine Referenz – ich möchte ja am Ende des Tages wissen, ob es mir besser geht und meine Arbeit mit mir selbst erfolgreich gewesen ist.


Im nächsten Schritt spreche ich meine Gedanken laut aus. Was denke ich über das Gefühl? Aber auch, was kommt mir als erstes in den Sinn? Ein klassisches Brainstorming, könnte man sagen. Alles darf sich zeigen, nichts wird gleich wieder weggeräumt oder niedergemacht. Mein erster Gedanke, der in diesem Beispiel hochkommt, könnte lauten:

"Meine Güte, jetzt bist du schon so lange auf dem spirituellen Weg und hast dein Leben immer (!!!) noch nicht unter Kontrolle." Schon klar, wer da spricht, oder? Eine solch harte, verurteilende Stimme ist immer dem Ego entsprungen. Diese Stimme kommt niemals aus dem Herzen, aus deiner Seele oder von unseren geistigen Freunden. NIEMALS!


Meine Glaubenssätze in unserem gewählten Beispiel lauten also:

  • Ich habe meine Leben nicht unter Kontrolle.

  • Meine spirituelle Arbeit ist völlig sinnlos.

  • Ich verschwende meine Zeit/mein Leben/mein Geld – was auch immer.

  • Es gibt viel Wichtigeres zu tun, als hier zu sitzen


Mit der Intention, diese Glaubenssätze nun nachhaltig loszulassen, spreche ich den ersten Glaubenssatz wiederum laut aus. Er steht nun sozusagen im Raum. Dann arbeite ich mit der nicht neuen, aber sehr genialen Mentalmethode BSFF, um diesen zunächst aus meinem Mentalkörper zu entlassen. Um die Energie, die in diesem Glaubenssatz gefangen war, zurückzubekommen, stehen mir mehrere Methoden zur Verfügung. Meistens nutze ich dafür die Welle von Matrix Quantenheilung. Diese Kombination geht wirklich schnell und man merkt sofort, wie die Energien in das eigene System zurückfließen.


Und so nehme ich mir einen Glaubenssatz nach dem anderen vor. Das kann schon mal dauern, weil während der Arbeit natürlich immer neue dazu kommen können. Macht aber nichts, ich freu mich ja, dass sie sich zeigen. Wenn ich „leer“ geworden bin, wenn also kein Gedanke mehr kommt, fühle ich an die Stelle im Körper, die ich zu Beginn der Arbeit als problematisch wahrgenommen habe. Wenn ich auch dort eine deutliche Verbesserung bzw. Erleichterung spüre, weiß ich, dass die Arbeit erfolgreich war.


Als energetische Schwingungswesen bestehen wir aus vielen energetischen Schichten, könnte man sagen. Es ist also durchaus möglich, dass ein paar Tage oder Wochen später wieder was hochploppt, und man denken könnte, die Arbeit war doch nicht nachhaltig. Aber das stimmt nicht, es zeigt sich nur eine Facette, die sich zuvor noch nicht gezeigt hat. Also: Dranbleiben lohnt sich immer!


Das Beispiel war nur eine von mehreren Möglichkeiten, wie ich mit mir arbeite. Ich habe es gewählt, weil es sicher das Anschaulichste für eine Erklärung ist. Natürlich gehören Übung und Erfahrung, Geduld und Zeit dazu, mit sich selbst zu arbeiten. Wir konnten ja auch nicht sofort laufen oder Autofahren. Alles in diesem 3D-Universum müssen wir uns aneignen. Tatsächlich macht auch hier die Übung den Meister.


Mit den genannten Tools ist das aber alles kein Zauberwerk. Wirklich jede/r, der offen ist für Energiearbeit aller Art, kann damit – sofort nach dem Erlernen – gut arbeiten. An sich und falls gewünscht, auch bei anderen.


Wenn du Interesse hast, eine meiner energetischen Lieblingsmethoden zu lernen und dir damit für den Rest deines Lebens was Gutes zu tun, freu ich mich sehr, wenn du dich meldest. Du kannst mir eine Mail an glueck(at)corinna-agrusow.com senden, mir eine persönliche Nachricht zukommen lassen oder am einfachsten anrufen unter der 06181-4980999. Dann können wir in Ruhe alles besprechen. Wie klingt das für dich?


Licht und Liebe, Corinna


Vielen Dank an canva.com für die beiden Fotos!

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© 2020 Corinna Agrusow-Randt

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