Sei SMART - wie dein Ziel!



Nicht nur Menschen sind smart, auch ihre Ziele sollten es sein. Was ich damit meine? Wir haben in der vergangenen Woche darüber gesprochen, über was du dir alles klar sein solltest, wenn du aus einem einfachen Wunsch ein Ziel machen möchtest. Was du dir bewusst machen kannst, ist, dass das, was du erreichen möchtest, derzeit noch außerhalb deiner Komfortzone liegt. Und deswegen sind alle möglichen Tipps hilfreich, die dir dabei helfen können, dich aus deiner Komfortzone in Richtung auf dein Ziel zu bewegen.


Ein Tool dabei ist die sogenannte SMART-Regel. Du kennst sie vielleicht aus dem Business-Kontext. Doch alles, was Business-Ziele leichter macht zu verfolgen, sollte doch privaten, persönlichen Zielen nicht vorenthalten bleiben, nicht wahr?


Warum SMART? Deine Ziele sollten sein

S = spezifisch

M = messbar

A = aktionsorientiert

A = attraktiv

R = realistisch

T = terminiert


Spezifisch heißt: genau. Darüber haben wir bereits gesprochen.

Messbar heißt, dein Ziel kann gemessen werden. Also z.B. "Ich nehme 5 kg ab" oder "Ich werde 2021 meinen ersten Marathon laufen".

Aktionsorientiert heißt, du bist für die Verwirklichung deines Ziels allein verantwortlich und es ist allein dein TUN, das dich deinem Ziel näherbringen wird. Es geht z.B. nicht, dass du sagst, mein Mann soll nächstes Jahr kochen gelernt haben und mich jeden Sonntag bekochen. Das liegt außerhalb deines eigenen Aktionsradius'.


Ah, da hat sich ein weiteres A eingeschlichen. Ja, hat es. Ich persönlich finde es sehr wichtig, dass das Ziel "attraktiv" ist. Für dich. Wenn es dich nicht wirklich anmacht, wenn du nicht geflasht bist beim Gedanken daran, wie es sein wird, wenn du es erreicht hast - dann lass es! Vielleicht verfolgst du ja das Ziel eines anderen? "Ich muss kochen lernen, damit meine Frau nicht sauer wird", um das obige Beispiel aufzunehmen, ist kein besonders attraktives Ziel, stimmst du mir da zu?


Ich hatte mal eine junge Dame im Coaching, die sehr unglücklich war. Wie sich herausstellte, studierte sie Jura, weil ihr Vater das so wollte. Es war aber nie ihr Herzenswunsch. Wie soll man da glücklich werden? Also, pass auf, dass du wirklich DEIN für dich höchst ATTRAKTIVES Ziel verfolgst.


Realistisch ist gut! 5 kg in einem halben Jahr abzunehmen, ist realistisch. 20 kg in einem Monat nicht. Primaballerina als Berufswunsch mit 50 ist schlicht und grün nicht mehr machbar. (Aber vielleicht kann der örtliche Faschingsverein deine Leidenschaft und dein Talent gut gebrauchen?)

Laufe jetzt aber bitte nicht in die Angst-Falle: Vieles, was durchaus realistisch und machbar für dich wäre, ist dein Ego eine riesengroße Herausforderung! Dein Ziel liegt außerhalb seiner jetzigen Komfortzone. D.h., es kann ungemütlich, weil ungewohnt werden. Ganz sicher sogar! Und ganz schnell wird dein System von Ängsten und Zweifeln geflutet. Ich bin sicher, dass große, Welt verändernde Träume und Wünsch jeden Tag auf dem Scheiterhaufen der Selbstzweifel landen.

Wie unendlich schade!


Sei gewappnet und denke daran: Das passiert allen, die neue Wege beschreiten wollen. ALLEN. AUSNAHMSLOS. Du bist also weder willensschwach noch ein Loser, sollte dir das passieren. In dem Moment, wo wir unsere Ängste anschauen, werden sie kleiner. Was in diesem Zusammenhang gut funktioniert: Schreibe deine Ängste und Zweifel nieder. Je länger die Liste, desto besser. Bei den meisten Dinge, die du aufschreibst, wirst du gleich schmunzeln müssen, glaub mir! Dein Ego ist wie ein Kleinkind, das alle Register zieht, wenn es etwas will oder eben nicht. Das zu wissen, hilft dir hoffentlich bereits.


Wenn du mit deinen Zweifeln und Ängsten nicht klar kommst, such dir professionelle Hilfe. Dein Traum soll ja bitte nicht auch in den Flammen des Scheiterhaufens aufgehen, oder? Geh es an! Wann, wenn nicht jetzt? Ruf mich an oder sende mir eine Mail an glueck@corinna-agrusow.com.


Und der letzte Punkt: terminiert. Ist klar, denke ich. Bis wann willst du dein Ziel erreicht haben? Je nachdem, wie groß es ist, machst du dir Zwischenziele und trägst deine zu erledigenden Maßnahmen in deinen Terminkalender ein. Am besten gehst du dabei quartalsweise vor. Denk dran: Du schaffst das alles ganz sicher nicht in einer Woche. Aber ein Jahr ... Mann, das ist doch echt eine lange Zeit, um was Neues, Aufregendes auf die Beine zu stellen, oder?


Ganz kurz zum besseren Merken zusammengefasst sind es 3 Hauptschritte, die du gehen musst, wenn du eine Veränderung anpacken möchtest:

1. Wunsch 2. Ziel (und Ziel dahinter) 3. TUN


Zum Schluss möchte ich dir noch eine echte POWER-Frage stellen. Lass sie in dir schwingen, erlaube dir, darüber zu räsonieren und zu fühlen. Sie lautet:

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?


Danke für deine Aufmerksamkeit!


Licht & Liebe, Corinna


Danke an Pixabay für das schöne Titelfoto!

Und an Canva für das zweite Foto!

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© 2020 Corinna Agrusow-Randt

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