Meine Beratungs-Matrix als Spirituelle Beraterin (Teil 1)


Es scheint ja doch nicht so einfach zu sein, sich vorzustellen, welche Themen ich als Spirituelle Coach und Beraterin mit meinen Klienten bearbeite. Denn just dazu erreichen mich immer wieder Fragen von interessierten Menschen. Was ich sehr gut nachvollziehen kann! Das Thema Spiritualität ist einerseits in aller Munde: Es gibt unendlich viele Informationen dazu im Netz, in Büchern, in Kursen und anderswo. Andererseits scheint jede/r etwas anderes darunter zu verstehen bzw. andere Wege dorthin anzubieten. Hinzu kommt, dass wir Berater*innen, die "spirituell" oder "energetisch" arbeiten, natürlich unterschiedliche Herangehensweisen und Schwerpunkte in unseren jeweiligen Angeboten haben.


Das kann ganz schön verwirrend sein oder gar frustrierend, wenn man sich erstmalig auf die Suche nach Informationen macht. Deswegen zu Beginn die gleichzeitig gute und schlechte Nachricht: Das muss so sein! Alles andere würde dem Wesen der Spiritualität widersprechen und wäre nichts anderes als ein neues Dogma, eine neue Religion o.ä. mit neuen strikten Regeln, die zu befolgen wären. Also begrüße es, dass es so unendlich viele Wege gibt! Jeder Weg, auch deiner, ist einzigartig - und das ist gut so!


Stell dir vor, aus jedem Land Europas machen sich Menschen auf den Weg nach Paris. Natürlich ist der Weg von Norden ein anderer als der von Westen oder Süden. Wäre ja völlig planlos, erst nach Norden zu fliegen und dann nach Süden zu wandern anstatt sich gleich vom Ort, wo man gerade ist, auf den Weg zu machen, oder?


Trotzdem gibt es natürlich auch Überschneidungen und Gemeinsamkeiten bei den Angeboten spiritueller Berater*innen. Das hat mich heute dazu bewogen, für dich mal meine Beratungs-Matrix zu entwerfen, um dir mein Angebot transparenter zu machen.


Der Einfachheit halber gehen wir Schritt für Schritt vor und die Matrix dient als Modell für ein besseres Verständnis. Selbstverständlich kommen Menschen zu mir, für die Schritt 4 ansteht. Weil sie irgendwie feststecken auf ihrem Weg und nicht weiterkommen. Oder die an der Frage der Selbstliebe verzweifeln. Wie gesagt, diese Matrix ist nur ein Verständnis-Modell.


Schritt 1: Könnte man den "Erweckungsruf" nennen.

Oftmals ausgelöst durch eine persönliche Krise, stellt sich ein Mensch die Frage, was das Leben eigentlich soll. Warum er da ist. Wer er eigentlich wirklich ist. Ob es so etwas wie einen Sinn für ihn gibt. Und wie der aussehen könnte. Natürlich kann man sich diese Fragen stellen, ohne dass man in eine Krise welcher Art auch immer hineingeschlittert ist - aber wenn wir ehrlich sind, sind wir sehr bequeme Wesen, die Veränderungen erstmal ablehnen. Es braucht manchmal schon den berühmten Tritt in den Allerwertesten, damit wir damit anfangen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen und dem eigenen Hamsterrad zu entfliehen.


Ist das bei allen Menschen so?, fragst du dich vielleicht. Oh nein! Ich möchte hier keine persönliche Schätzung abgeben, aber es sind wirklich wenige, die Krisen dazu nutzen, für das sie gedacht sind: als Chance zur Erkenntnis und zur Weiterentwicklung des eigenen Bewusstseins. Die allermeisten wursteln irgendwie immer weiter, machen mal eine Reha oder Kur oder Urlaub, und wundern sich, warum das Leben insgesamt immer schwieriger zu werden scheint ... Ganz am Anfang des bewussten Weges steht die Entscheidung, ihn überhaupt gehen zu wollen!


Schritt 2: In die Selbstliebe kommen

Wenn es mir schlecht geht, möchte ich, dass es mir besser geht. Das ist menschlich und vollkommen verständlich! Nur wie schaffe ich das? An diesem Punkt kommt die Selbstliebe ins Spiel: Wenn wir uns im Hamsterrad (wie auch immer das für jeden einzelnen aussehen mag) befinden, muss ich da zunächst mal raus. Das kann für den einen eine Auszeit vom Job bedeuten oder eine Trennung, ein Umzug oder auch nur mal ein paar klare Ansagen! Nun kommt es darauf an, sich und sein Wohlsein wichtig zu nehmen. Der spirituelle Weg ist zwar der Weg der Liebe - aber leider scheinen viele Menschen Liebe mit Ausbeutung und mangelnder Abgrenzung gleichzusetzen. Das ist Quatsch! Natürlich müssen wir uns vor negativen, uns runterziehenden Energien abgrenzen und schützen. Erst recht, wenn sie vom engsten Umfeld wie beispielsweise dem eigenen Partner kommen. Oder den Eltern, den Nachbarn, den Geschwistern, den Freunden ...


Das ist nicht einfach! Die Erziehung, unsere Glaubenssätze, unsere Religionen, was man tut und was man besser nicht tut - jeder von uns trägt diese unsichtbaren Gitterstäbe als energetischen Rucksack mit sich herum. Sich hierbei Hilfe und Unterstützung zu suchen, ist äußerst sinnvoll. Stell dir die Erleichterung vor, die du bei einer Wanderung hättest, wenn dir jemand einen 1-kg-Stein aus deinem Gepäck holen würdest, von dem du gar nicht wusstest, dass du ihn eingepackt hattest. So ungefähr. Auch diese Entscheidung, sich hierbei helfen zu lassen, muss erstmal getroffen werden!


In einem Seminar kann man lernen, dass man mit diesen Themen nicht alleine ist. Das allein ist schon befreiend! Weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich persönlich habe Bücher über Bücher gelesen und mir dann entsprechende Seminare und spirituelle Lehrer ausgesucht. Und auch wenn nicht jedes davon gleich prickelnd oder aufrüttelnd gewesen sein mag: Sinn gemacht haben sie alle! Alle haben mich weitergebracht - manchmal nur einen kleinen Schritt, manchmal richtig weit, aber alle mussten sein. Denn man lernt dabei schon etwas ganz Entscheidendes, was einen direkt zum 3. Schritt führt:


3. Schritt. Vertrauen

Irgendwie fällt dir genau das Buch in die Hände, das wie für dich geschrieben zu sein scheint. Ein Satz, ein Titel auf dem Cover - und du denkst: Ja, genauso ist es!


Deswegen ist es ja auch ein Weg, den wir gehen, und nicht ein Sprung, den wir nur einmal wagen müssen. Es ist ein bisschen wie eine Schnitzeljagd, auf die dich dein Höheres Selbst geschickt hat. Hier ein paar Hinweise, dort ein paar Begegnungen, und weiter drüben ein Gespräch, das dir - mal wieder! - die Augen öffnet. So muss es sein, es gibt in der Regel keine Abkürzungen.


Der Spirituelle Weg ist der Weg zu sich selbst! Aber wir gehen viele individuelle Wege, um dorthin zu gelangen. Leider hat es uns keiner zuvor gelehrt - was mich schließen lässt, dass das 3D-Leben wirklich ein Spiel ist, über dessen Gesetzmäßigkeiten uns vorher keiner aufgeklärt hat und die wir deshalb selbst suchen müssen. Eine der Regeln ist, dass kein anderer DIE REGELN FÜR DICH parat hat!


Ich wiederhole es gerne: Die Suche ist essentiell, sie gehört auf dem persönlichen Weg einfach dazu!


Damit lasse ich es für heute gut sein. Nächste Woche erzähle ich dann noch mehr über die weiteren Schritte auf dem Weg bzw. über die Felder meiner Beratungs-Matrix. Wenn du heute bereits Fragen dazu hast oder dir vertiefende Informationen wünschst - kein Problem! Ich freu mich auf deinen Anruf oder deine Mail.


Licht & Liebe, Corinna


Danke an Pixabay.com für das hier verwendete Foto.


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© 2020 Corinna Agrusow-Randt

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